
Das Herzstück der Energiezentrale - der Jenbacher Gasmotor

Dir. Horst Jany, Frater Paulus Kohler, Mag. Lukas Welser, Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Steindl, Landeshauptmann Hans Niessl, KommR Mag. Rudolf Simandl, Leopold Buchmayer

Landeshauptmann Hans Niessl startet die Energiezentrale

Pater Jean-Marie Schyma segnete die moderne Energiezentrale
Bei der gestrigen Gleichenfeier für den Zubau Nord im Krankenhaus Eisenstadt wurde die moderne Energiezentrale gesegnet und in Betrieb genommen.
Die Vorgabe für die Energieversorgung des Krankenhauses Eisenstadt wurde klar definiert: Wirtschaftlichkeit, Umweltfreundlichkeit und Effizienz sowie der Einsatz neuester Technik standen im Vordergrund.
Die moderne Energiezentrale besteht aus einem hocheffizienten BHKW(Blockheizkraftwerk), einer Erdgas-Brennwertkessel-Anlage und Wärmespeichern. Das mit Erdgas betriebene BHKW der Firma GE Energy erzeugt Strom und Wärme. Die produzierte Wärme wird für die Heizung und für Warmwasserbereitung verwendet. Der restliche Wärmebedarf wird verlässlich von einem bewährten Erdgas-Brennwertkessel produziert. Der vom BHKW erzeugte Strom deckt den einen Großteil des Eigenbedarfs des Krankenhauses ab, Überschüsse werden ins öffentliche Netz der BEWAG eingespeist. Das errichtete Blockheizkraftwerk und die Erdgas-Brennwertkesselanlage wurden so aufeinander abgestimmt, dass effizient Energie erzeugt werden kann. Die Betriebsweise des BHKW ist wärmegeführt. Im Sommerbetrieb wird das BHKW zudem für die Erzeugung von Kälte verwendet. Dabei wird durch die Abwärme eine Absorptionskältemaschine angetrieben, die das Krankenhaus im Sommer klimatisiert. „Die Vielfältigkeit des Energieträgers Erdgas wird hier im Krankenhaus Eisenstadt optimal genutzt: es wird mit Erdgas geheizt, Strom erzeugt und in den warmen Monaten auch gekühlt. Und das ganze hocheffizient und wirtschaftlich sinnvoll“, erläutert Dipl.-Ing. (FH) Roland Kockert, der dieses Energiekonzept mit seinem Team geplant und umgesetzt hat.